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Tenne Höhr-Grenzhausen - wenn Kultur im Westerwald stirbt...

 

In Höhr-Grenzhausen, einem kleinen, eigentlich recht langweiligen Städtchen im Westerwald kämpft ein Kulturverein um's Überleben eines einmaligen Projektes.

Lediglich durch ehrenamtliches Engagement wurde dort seit vielen Jahren eine ehemalige Kneipe als Konzertlokalität geführt. Alle anfallenden Arbeiten - vom Organisieren der Bands bis hin zum Schrubben der Toiletten am Tag danach - wurden von Mitgliedern des Vereins übernommen. Das Projekt konnte sich selbst finanzieren und hat bisher keinerlei Unterstützung aus öffentlichen Kassen beansprucht.

Namhafte Bands aus aller Welt sind hier gerne aufgetreten und es muss vielen so gut gefallen haben, dass sie, obwohl wirtschaftlich nicht rentabel, gerne ihre Auftritte wiederholten. Genannt seien hier nur "No Te Va Gustar" (die in Lateinamerika Stadien füllen), Kiemsa aus Frankreich, Paul Di'Anno (legendärer Frontman aus alten Iron Maiden Tagen).

Nun macht ein vermögender Privatmann dem Engagement des Kulturvereins einen Strich durch die Rechnung.

Infos zur Problematik, wie Sie das Projekt unterstützen können, den aktuellen Stand der Dinge finden Sie auf der Homepage des Vereins.